Wie lange darf Ihr Betrieb stillstehen?
Business Impact Analyse:
Wissen Sie, wie lange Ihre Geschäftsprozesse ausfallen dürfen?
Wie resilient ist Ihre Normalorganisation?
Solange alles funktioniert, läuft der Betrieb meist wie selbstverständlich.
Doch was passiert, wenn plötzlich Schlüsselpersonal fehlt, eine wichtige IT-Anwendung ausfällt oder ein Dienstleister nicht mehr liefern kann? Wie lange können Sie den betroffenen Geschäftsprozess aufrechterhalten – und ab wann wird aus einer Störung ein ernsthaftes Problem?
Genau hier setzt die Business Impact Analyse (BIA) an.
Sie hilft Unternehmen,
- ihre zeitkritischen Geschäftsprozesse zu erkennen,
- Abhängigkeiten zu verstehen und
- festzustellen, welche Ausfallzeiten noch tolerierbar sind.
Risikoanalyse oder BIA – wo liegt der Unterschied?
Die Risikoanalyse beschäftigt sich mit der Frage:
Was könnte passieren, wie wahrscheinlich ist es und welche Auswirkungen hätte es?
Die Business Impact Analyse betrachtet hingegen die Folgen eines Prozessausfalls im zeitlichen Verlauf – unabhängig davon, wodurch dieser verursacht wurde.
Sie beantwortet insbesondere:
Wie lange darf ein Prozess ausfallen, bevor die Auswirkungen nicht mehr akzeptabel sind?
Beide Methoden ergänzen sich und bilden eine wichtige Grundlage für eine wirksame Notfallvorsorge und Geschäftsfortführung.
Der kleine BIA-Check für Ihre Organisation
Wie gut kennen Sie die Belastungsgrenzen Ihrer Geschäftsprozesse?
Fünf Fragen für eine erste Standortbestimmung:
- Prozesse: Wissen Sie, welche Geschäftsprozesse für die Aufrechterhaltung Ihres Betriebs unverzichtbar sind?
- Ausfallzeiten: Ist festgelegt, wie lange diese Prozesse maximal unterbrochen sein dürfen?
- Auswirkungen: Kennen Sie die finanziellen, betrieblichen, rechtlichen und reputationsbezogenen Folgen zunehmender Ausfallzeiten?
- Abhängigkeiten: Wissen Sie, welche Mitarbeitenden, IT-Systeme, Dienstleister und Ressourcen für diese Prozesse erforderlich sind?
- Wiederanlauf: Ist geklärt, welche Prozesse im Notfall zuerst wiederhergestellt werden müssen und welche Übergangslösungen möglich sind?
Die ersten Schritte zur BIA-Analyse
Eine BIA muss nicht kompliziert beginnen. Bereits die strukturierte Betrachtung weniger zeitkritischer Prozesse kann wertvolle Erkenntnisse liefern:
- Wo bestehen unerwartete Abhängigkeiten?
- Welche Ausfälle lassen sich kurzfristig überbrücken?
- Wo wird Zeit tatsächlich zum kritischen Faktor?
Beginnen Sie mit drei zentralen Geschäftsprozessen und besprechen Sie die fünf Fragen gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen.
Diese Ergebnisse liefern eine erste Grundlage, um Ihre Notfallvorsorge gezielt weiterzuentwickeln.
Denn Resilienz beginnt nicht erst im Krisenstab – sondern im Verständnis der eigenen Normalorganisation.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Durchführung Ihrer Business Impact Analyse – pragmatisch, zielgerichtet und mit rasch nutzbaren Ergebnissen.
Interesse? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht über unser Kontaktformular!
